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19.07.21

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Schlaflos, nicht nur in Seattle...


...Schlaflosigkeit hat sich im letzten Jahrzehnt weltweit in die Gesellschaft aller hochtechnisierten Länder anfangs unbemerkt geschlichen.

Der erwähnte DAK-Report sagt auch, dass die besonders schweren Formen von Schlaflosigkeit, sogenannte Insomnien, seit 2010 um 60 Prozent zugenommen hat. Ich beschäftige mich selbst seit 15 Jahren mit dem Thema Schlaflosigkeit und kann diese akute Zunahme auch aus der eigenen Beratungspraxis in meiner Apotheke bestätigen. Das sind erschreckende Zahlen, die das Thema „Schlaflosigkeit“ in die Nähe einer Volkskrankheit rücken. Was hat sich in dieser kurzen Zeit so verändert, dass das Schlafvermögen aller Schichten und Altersklassen so dramatisch abnimmt? Beruflicher Stress, zu wenig Bewegung, Arbeitsüberlastung, Schichtarbeit, Elektrosmog und Lichtverschmutzung sind ja schon seit langem Faktoren, die an unserem Bio-Rythmus rütteln. Ich habe eine Vermutung und sehe einen zeitlichen Zusammenhang: Im Jahr 2010 kam das erste iPad heraus und seit dieser Zeit ist auch die Anzahl der Nutzer von Smartphones, Tablets und dergleichen in die Höhe geschnellt und damit auch die Anzahl der Menschen, die 24 Stunden online sind! Bis die Augen zufallen wird noch eine superspannende Netflix-Staffel zu Ende geschaut, danach eine „Hutzibutzi- HDL“/ „Ja ich Dich auch“-Whatsapp-Nachricht an den Herzensmenschen abgeschickt, mit dem vor einer halben Stunde noch telefoniert wurde. Vorsichtshalber das Instagram-, Facebook-, „Wasweiß- ich“-Konto noch mal gecheckt – BLOSS NICHTS VERPASSEN!!! – und dann macht’s noch mal „Bing“, weil irgendeine unglaublich wichtige unwichtige Nachricht aus dem „News“-Ticker aufblinkt. Bereits die Lux-Zahl des hellen Bildschirms stimuliert die Zirbeldrüse, und in den zuständigen Arealen des Hirnes zupft Cat Stevens’ „Morning has broken“ an den Neuronen. Ist es ein Wunder, dass wir dann nicht mehr schlafen können, obwohl wir eben noch todmüde waren?!
Wir brauchen mehr feste Rhythmen und Rituale in unserem Leben, die allabendliche Vorbereitung auf die Nachtruhe gehört auch dazu. Eine frühe Abendmahlzeit, möglichst ohne Eiweiß, da es nur langsam verdaut wird und die Leber belastet. Besonders innerhalb des Alltags sollte Alkohol komplett gemieden werden, weil er das Schlafprofil negativ beeinflusst. Setzen Sie sich einen Zeitpunkt, an dem sie offline gehen, auch gedanklich. Lesen Sie im freundlichen Licht einer Nachttischlampe. Jetzt ist es Zeit für das gute alte Buch! Am liebsten lese ich am Abend Kurzgeschichten, da die Länge auf überschaubare Seiten begrenzt ist. Sollten Sie nachts wach werden, meiden Sie die nächtliche Handy-Kontrolle „Was hat Donald Trump wieder für einen Unsinn verzapft“? Sie können doch alles am nächsten Tag nachlesen! Ich garantiere Ihnen, dass Sie so wieder schneller in den Schlaf zurückfinden werden.


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